Als Text bezeichne ich jede durch eine Grammatik (Chomskygenerator) generierte Menge von Zeichenketten, unabhängig davon, wozu ich sie verwende. Abstrakt, als Texte, sind sich ein Computerprogramm und ein Liebesbrief gleich.
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Wenn Text nicht mentalistisch abgehoben, eine “(schriftlich fixierte) im Wortlaut festgelegte Folge von Aussagen” (LexiRom 1995), sondern ein von Menschen intentional hergestelltes Produkt (Artefakt) ist, kann man nicht nur nach seiner Wirkung, sondern auch nach seiner Gegenstandsbedeutung Holzkamp 1976:25ff) fragen.
Erläuterungen Die Gegenstandsbedeutung von Text liegt nicht in der Verwendung von Text und ist nicht eine irgendwie geartete inhaltliche Bedeutung, die mittels Text übermittelt werden soll, sondern die Bedeutung des gegenständlichen Textes selbst, also seine gegenständliche Funktion im übergeordneten Prozess. |
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Wer Text produziert, mag zwar einen von Menschen interpretierbaren Verweis intendieren, aber er konstruiert einen materiellen Gegenstand, also etwa eine pixelmässig geordnete Graphitkonstruktion (Zeichenkörper) die häufig auf einem Textträger, zb auf einer Karteikarte aufgetragen ist, die ich als Artefakt auffassen kann, ohne mich dafür zu interessieren, was der Text für wen bedeuten soll.
Ausführlicher im Aufsatz Hypertext oder Was heisst Konstruktion im konstruktivistischen Diskurs?

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