Sind Piraten Kriminelle?


Ich weiss nicht, wie auf wie viele Arten der Ausdruck „Pirat“ gedeutet werden kann. Für mich sind Piraten Gesetzlose, die vom Gesetz als Kriminelle wahrgenommen werden – etwa die Piraten vor Somalia. Aber natürlich kann ich Piraten auch als Freibeuter sehen. Auch dann stehen sie ausserhalb des Gesetzes, werden aber im Sinne eines historischen Kompromisses (den die aktuellen Priaten ja auch mit der politischen Rechten eingeht) von den Gesetzesverwaltern toleriert oder gar unterstützt. Das könnte man dann im Sinne eines Reentry auch so verstehen, dass das Gesetz die Gesetzlosen immer schon einschliesst.

Man könnte ja darüber staunen, dass jemand sich selbst als Pirat bezeichnet, aber die Piraten haben sich auch immer schon mit böser Flage (who is realy bad? Im bad) markiert, gerade weil sie sich als Teile des Gesetzes sehen, das förmlich nach Piraten ruft …

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13 Antworten zu “Sind Piraten Kriminelle?

  1. Pingback: Die Anti-Anti-Piraten-Partei (PPAA) | Dialog

  2. Kommentar:
    Na ob da noch was kommt?
    Eventuell endlich mal was nicht von den „aktuellen Piraten“ (was das auch immer sein sollte) sondern von den „aktuellen Regierenden“, z.B. der NAFDP (NochaktuellefreiedemekritischeParty), die mit den am weitesten rechts / totalitärfaschistisch stehenden Ungarn herrlich in der EU MITEINANDER umgehen?
    Oder von der NACDUE (NochaktuelleChristdeutscheUnilateraleeuropas), die sich im Europaparlament sogar den ungarischen FaschoBoss zum stellv. Vorsitzenden der Europäischen Volksparty gemacht haben und noch immer ihm gehorchen?
    So einfach, lieber Rolf Todesco, funktioniert Miesmache schon längst nicht mehr. Hättest du in der „langen Nacht des DLF zum totalitären Fascho-vorbereiteten Staat Ungarn“ nur 1 Stunde zugehört, hättest du dir diesen dürftigen Artikel geschenkt, es ist zu spät, für solche Artikel, für die NAFDP, für das Schmähen der Piraten-Party (gleich wie die zu ihrem Namen gekommen sein sollen oder wollen).
    Es steht eine Scheide bevor, ähnlich einer Wasserscheide, wenn du das kennen solltest.
    Liberalität, besser Freiheit, wird heute von Herrn Gauck geklärt, von niemand anderem, es sei denn er könnte es besser, was auf absehbare Zeit nicht erkennbar ist, denke mal, das reicht auch so.

  3. „Na, ob da noch was kommt …?“ fragte ich vor einiger Zeit oben.
    Es kam nichts.
    Also soll weiter stehen bleiben:
    „Auch dann stehen sie ausserhalb des Gesetzes, werden aber im Sinne eines historischen Kompromisses (den die aktuellen Priaten ja auch mit der politischen Rechten eingeht) von den Gesetzesverwaltern toleriert oder gar unterstützt.“?
    Woher hat denn der Rolf das? Kann es denn sein, daß auch das Gesetz außerhalb des Gesetzes stehen kann? Wer klärt das?
    Der Inhaber von Deutungsprivilegien.
    Und bitte welche „aktuellen Piraten“ meinst du, die einen „Kompromiss mit der politischen Rechten eingeht:
    Die in Somalia oder die in Deutschland?
    „Aber natürlich kann ich Piraten auch als Freibeuter sehen. Auch dann stehen sie ausserhalb des Gesetzes“ – das ist unverständlich, wieso „auch dann“?
    Piraten sind immer „Freibeuter“ – der „gesellschaftsfreundlichere“ Ausdruck für Raub von „freier Beute“ bei anderen zwecks Aufteilung zu gleichen Anteilen unter den Räubern.
    Es ist schon ein Kreuz, der eine Teil einer Erscheinung wird immer gern unter den Tisch fallen gelassen, wenn gerade nur der andere paßt.
    Kein Pirat „geht einen Kompromiß mit der politischen Rechten ein“, es wäre sein Ende, da diese sich als „Gesetz“ versteht und Piraten genau DARAN etwas ändern wollen – alles klar?
    Das Raubgut der Piraten ist sehr wandlungsfähig und wohl ortsgeprägt.
    In Deutschland ist es wohl eher die verbarrikadierte Deutungshoheit und der verkniffene unfreie dogmatische und transparenzverweigernde Umgang damit, der fest sitzende Sand im Getriebe von Gesellschaft. Denke mal, da ist schlecht davon zu reden, daß das kriminell sein soll. Diese Fairness ist so als erforderlich erkennbar und kann nicht verweigert werden. Fairness ist kein Raubgut, für niemandem, es läßt sich, doch einmal geraubt, eben nicht verteilen, zu keinem Nutzen …

  4. ok, Berta, da kommt SO von mir nichts mehr. Iabsolut nichtch befasse mich mit Worten, nicht mit politischen Parteien. Wenn sich eine politische Partei den Namen Piraten zulegt, denke ich über diesen Namen nach, nicht über die Partei. Du scheinst andere Interessen zu haben, die Dir wichtiger sind. Das ist auch ok, aber hier führt es nicht weiter. Realdemokratische Parteienpolitik interessiert mich.

  5. „Realdemokratische Parteienpolitik interessiert mich.“ – oder „interessiert mich nicht“?
    Deine Erwiderung führt eigentlich zu Letzterem, ist eventuell da nur ein Wort „nicht“ vergessen worden, oder meinst du tatsächlich, daß du dich für Realdemokratische Parteienpolitik interessierst?
    Wenn ja, dann nimm doch noch dies mit, daß ich MItglied der „Realdemokraten“ gewesen bin – als es diese noch gab.

    Sind Piraten Kriminelle? – tja, das hängt ausschließlich davon ab, wer wen als Pirat bezeichnet oder versteht, der spanische König des Mittelalters, der Völkerstämme beraubte, hat sich wohl nie als kriminell gesehen, und der, der Öl raubt, wohl auch nicht, der, der Blut oder medizinisches Pflanzenwissen erschleicht, sicher auch nicht.
    Kriminell ist also grundsätzlich der Pirat, der sich nie selber als solchen begreift – das ist die echte darin verborgene Kriminalität.
    Bezeichnet sich demnach jemand selber als Pirat, ist das wohl eine völlig andere Sachlage, eine, die Kriminalität dadurch ausschließen will …

  6. huch, das letzte Wort war nicht gesprochen:
    Realdemokratische Parteienpolitik interessiert mich NICHT – wurde aber doch mitverstanden, was zeigt, was in unserer Sprache alles möglich ist, wenn verständige Leute lesen oder hören. Danke.

    Und in genau diesem Sinne ist mein Eintrage gemeint: WIE soll ich es verstehen, wenn sich jemand selbst als Pirat bezeichnet? Soll ich dann das Gegenteil verstehen, ein NICHT dazu lesen? Oder ein ANTI oder ein ANTI-ANTI usw. Es ist ein Glasperlenspiel und ich thematisiere es in Form einer Frage: Sind Piraten Kriminelle? Was bedeuten die Worte, wenn ich mit JA antworte, was bedeuten sie wenn ich NEIN sage?

  7. „Es ist ein Glasperlenspiel und ich thematisiere es in Form einer Frage: Sind Piraten Kriminelle? “ –
    Es bleibt wohl dabei:
    Entscheidend ist nicht, ob „ja“ oder „Nein“ geantwortet wird, entscheidend ist allein, WER WEN als PIRAT (und damit WAS DARUNTER) versteht:
    Einer einen Anderen, oder Einer sich selber.
    Wer sich selber als Pirat versteht (offen bekennt) kann dies nur zur Abwehr von Kriminalität tun, ist (zumindest) „bemüht“, Kriminalität nicht zu zu lassen – ein anderes Motiv geht nicht.
    Wer (NUR) von anderen als Pirat bezeichnet wird, bekennt sich in der Regel nicht dazu, warum wohl? Aus seiner kriminellen Energie heraus will er das verbergen, vermutlich ist der kriminell.
    Die Frage „Sind Piraten kriminell?“ ist vergleichbar mit „Ist Wasser häßlich?“.
    Kriminell kann man nicht „sein“ sondern nur denken und handeln.
    Wer sich bekennt zu piratesken Positionen, zeigt, daß er sich nicht vor einer Entlarvung als kriminell Handelnder zu fürchten hat …
    Selbstverständlich auch da – wie überall – dreiste Ausnahmen, die jedoch nur die Regel bestätigen.

  8. hmmm… ich sehe das ziemlich anders. Wenn Piraten auf hoher See ihre Totenkopfflagge hissen, bezeichnen sie sich selbst und zwar als Kriminelle. Der Radrennfahrer Pantini, der sich Pirat nannte, hat massiv gedoppt, was er zweifellos als kriminell verstehen musste. Der Freibeuter Francis Drake wusste, dass er als Pirat ein Krimineller ist, der sich durch geschickte Manöver vor dem Rechtszugriff absicherte.
    Robin Hood (sozusagen ein Pirat auf dem Festland) wusste, dass er Recht verletzte. Kohlhaas als literarische Figur steht dafür und für die damit verbundene Ambivalenz Gauner gegen Gauner (wie die erfolgreiche Krimiserie im TV geheissen hat).

    Wenn jemand (NUR) von anderen als Krimineller bezeichnet wird, wehrt er sich gegen Ehrverletzung, weil er seinem Selbstverständnis nach kein Krimineller ist, oder es ist ihm gleichgültig – vielleicht weil ihn nicht interessiert, was andere denken, oder weil er auch dem eigenen Selbstverständnis nach ein Krimineller ist.

    Und das Aufzählen von Ausnahmen begründet keine Regel. Man müsste ein paar Nicht-Ausnahmen angeben können, oder?

  9. Du hast es irgendwie immer noch nicht verstanden, weder meine Anspielungen, noch den Klartext:
    Was IST Recht? WER macht das? Für wen? Wer darf das berechtigt machen? Ein Pabst (der Kinder zeugt und Waffen handelt)? Ein König, der seine eigenen und fremden Untertanen mit diesem Recht glaubt berauben zu dürfen?
    WER macht GESETZ, für wen?
    Das Meiste, das in der Geschichte als „Recht“ oder als „Gesetz“ daherkam, war weder „rechtens“ noch gesetzlich koscher, berechtigt oder was auch immer, nicht einmal in den „Demokratien“ ist das gesichert, wie wir inzwischen ausreichend aus den letzten 6000 Jahren – aber auch aus der Gegenwart wissen. Da macht ein Staat seine Gesetze und ein anderer völlig andere eigene, beide bekriegen sich – was gilt? Da klaut ein Obrist einem Herrscher den Thron und erlaubt sich, seine eigenen Gesetze zu machen.
    Das kann sogar in bester Absicht aber auch wider besseren Wissens oder ohne besseren Wissens geschehen.
    Deine naive Rede geht immer von „dem“ Gesetz aus, das es so nirgendwo gibt, es gibt eben keine absolute Gesetzlichkeit, es gibt derer viele, alle sind relativ, und jede Gesetzlichkeit versteht nie sich selber als piratesk, da sie dann ja keine Gesetzlichkeit mehr wäre.
    Also kann immer nur der nicht dieser einen Gesetzlichkeit Folgende von dieser Gesetzlichkeit als Pirat verstanden werden, niemals ein „Vertreter“ dieser eigenen Gesetzlichkeit (auch wenn allein diese Gesetzlichkeit oder der Vertreter in Teilen oder in höchstem Maße piratesk wirken oder handeln), das alles völlig unabhängig davon , was „gerecht“ oder „gerechtfertigt“ erscheint.
    Nie wird sich so ein „Vertreter“ in der Allgemeinheit als Pirat bezeichnen, er würde sich entlarven – was allerdings sehr wohl auch als Einschüchterung vorab benutzt werden könnte, sofern man noch meint, anschließend entwischen zu können.
    Der Pirat jedoch, der als agent provokateur sich piratesk gibt um bleiben zu können und zu dürfen, also nicht anschließend möglichst unerkannt entweichen will, kann mit kriminellem Handeln dies nicht bewirken und weiß das, daher handelt er nicht kriminell und provoziert lediglich. Dazu muss er sich allerdings als piratesker agent provokateur zeigen, Kriminalität vermeiden, sonst bewirkt er nicht die Provokation sondern das Gegenteil.
    Es ist halt ein UNTERSCHIED, von welcher Position aus welches Verhalten bewertet wird, welches Gesetz gemeint ist, von wessen Recht die Rede ist und was wie piratesk (be)handelt wird …
    (wie eben immer im richtigen Leben)
    Gauner sind keine Piraten, sondern Gauner, die teilen nichts solidarisch.
    Kriminell betrachtet werden kann immer nur der, der nicht die eigene Gesetzlichkeit durchsetzt.
    Du schmeißt hier lustig wie am Biertisch dieses durcheinander:
    Pirat, Gauner, Krimineller, Gesetzloser, Gesetzbrecher, Freibeuter
    Die kriminellen Gauner vor Somalia wurden wohl von wem (in fraglicher Weise) zum Pirat „ernannt“ ??
    Vergiß Kohlhaas, Drake und dgl., was war denn mit Tell, Luther, Müntzer, den Studenten 1848, oder Stauffenberg? Hatten die auch „Gesetz verletzt“ und waren sie (allein deshalb) kriminell?
    Etwas mehr Überlegung stände dir doch gut, oder?

  10. hmmm … ich sehe nicht, was ich nicht sehen kann. Ich sehe noch nicht einmal, inwiefern ich das Wort Pirat verwenden kann, ohne dabei an ein Gesetz im Sinne einer Verfassung zu denken. Dass jede Verfassung Machtverhältnisse reflektiert, setze ich voraus, ebenso wie dass kriminell immer in Relation zu einer gegeben Verfassung steht.
    Wer sich Pirat nennt, sagt dass es eine Verfassung gibt, an die er sich nicht halten will. Mag sein, dass er gute Gründe hat. Mir geht es um die Verwendung der Worte.

  11. „Ich sehe noch nicht einmal, inwiefern ich das Wort Pirat verwenden kann, ohne dabei an ein Gesetz im Sinne einer Verfassung zu denken.“
    Das brauchst du nicht.
    Entspannt darfst du den Sinn meiner Worte ausdehnen auf das sich historisch bis heute ständig verändernde Verständnis von Pirat / Piraterie.
    In der Wikidusslig arbeiten sich Militär- und Seerechtsfreunde daran ab, ohne in dem großen Textwerk auch nur einmal zu erwähnen, daß Piraterie VOR ALLEM ANDEREN eine SOZIALE, sprich SOZIOLOGISCHE Kategorie darstellt, ohne die nichts davon faßbar wird.
    Warum das so ist? Weil es sich im Wesen um Handlungen von Menschen gegen andere Menschen und deren Rechte und Besitz. gegen soziologisch gegebenen Kontext handelt.
    Woher sollen militärisch und seerechts- Interessierte das auch im Normalfall wissen.
    Solche piratesken Handlungen historischer und aktueller Art werden von diesen (!) Experten (?) immer noch höchst unterschiedlich danach bewertet, ob sie in staatlichem Auftrag, in privatem Auftrag, zur Bereicherung Einzelner oder von Staaten, auf See oder an Land (Küste) sowie meist in (See)Gebieten stattfinden, die frei von Besitz, Herrschaft, staatlicher Zuständigkeit, also frei von gesetzlicher Zuständigkeit stattfinden.
    Absolut skuril, was da alles meist strittig unterschieden werden soll und Piraterie nun sei oder eben nicht, auch wenn gleiche Handlungen und / oder Absichten dazu führen.
    Unbestritten sondiert sich das Gedöse darum um so mehr, je mehr es in die Gegenwart geht – Kunststück: Inzwischen gibt es keine „zuständigkeitsfreien“ Gebiete mehr, alles ist aufgeteilt und zugeordnet. Damit ist nach diesen Definitionen keine Piraterie mehr möglich, da sie ihres wichtigsten Merkmales, auf „freiem“ Territorium stattzufinden, selbst beraubt wurde. Was möglich bleibt, ist Kriminalität, Gewalt.
    Alles was folgt sind Konstruktionen der jeweils Mächtigen bis hin zu weltweiten Regelungsversuchen unter der weiteren nun falschen Benutzung des Begriffs Piraterie, so daß wir es heute mit unterschiedlichen Kunst-Definitionen teils abstruser uneinheitlicher Art zu tun haben.
    („Staatliche Maßnahmen stellen, selbst wenn sie unrechtmäßig sind, keine Piraterie dar“ …??)

    „Wer sich Pirat nennt, sagt dass es eine Verfassung gibt, an die er sich nicht halten will. Mag sein, dass er gute Gründe hat.“ –
    Nein, genau das sagt er nicht, er bemängelt die Lücke oder das Fehlen einer solchen bzw. die fehlende Zweckmäßigkeit, und das nicht versteckt, nicht aus dem Hinterhalt, sondern freimütig offen, transparent und gewaltfrei.
    Das ist allemal zulässig als Wesensmerkmal von Demokratie, es IST gelebte DEMOKRATIE.
    Deine Feststellung greift so hier nicht, ist damit hinfällig.

    „Mir geht es um die Verwendung der Worte.“ –
    Welcher?
    Der Worte oder der Begriffsinhalte?
    Der ursprünglichen, der mittelalterlichen oder der gegenwärtigen?
    Die ursprünglichen Inhalte:
    griechisch – πειρᾶν peiran – „versuchen, unternehmen, auskundschaften“
    und – πεĩρα peira – „Wagnis, Unternehmen, Überfall“
    und dann erst später lateinisch – pirata – „Seeräuber“
    Ich für meinen Teil spreche von piratesk bei allen (gewagten !) Versuchen, Unternehmen, Auskundschaftungen – die so keinerlei Kriminalität in sich tragen.
    Wie bei allen sozialen Erscheinungen tritt mit der Eskalation der Zustände in der Gesellschaft auch eine fortschreitende (allgemeine)Verkriminalisierung auf, die zu diesem Thema bis heute weder soziologisch noch juristisch noch militärisch sauber und einheitlich gefaßt sind, trotz vieler Versuche.
    Das ist der Grund, mich vorerst unvoreingenommen an die griechische Urbedeutung zu halten und die spätere Kriminalisierung durch unterschiedlichste rivalisierende soziale Machtausübung in Bezug auf eine heutige politische Gruppe, die sich provozierend selbst Piraten nennen, außen vor zu lassen.
    Diese Gruppe agiert weder „auf See“, noch „an der Küste“, noch in zuständigkeitsfreiem Gebiet noch mit Bereicherung durch Gewalt sondern mit deren Gegenteil, der Forderung nach Transparenz und umfassender sozialer Ausgewogenheit usw., so daß die wesentlichen Bedingungen für kriminelle Piraterie von vornherein nicht gegeben sind und nur der ursprüngliche griechische Sinn „Wagnis“ als soziale Provokation an die Gegenwart verbleibt.
    „Wagnis“ als Zeichen, als Symbol für das „Auskundschaften“ für größere sinnvollere Ausgewogenheit durch umfassendere Teilhabe der sozialen Subjekte – was auch zu anderen Verteilungen führen kann, gewaltfrei, über neu zu formende GESETZE, als Suche nach wirkungsträchtigerer Gesetzmäßigkeit und deren solchen Handhabung.
    Gern zwinkere ich dabei auch piratesk mit den Augen (oder der Klappe, die eigentlich nichts mit Pirat sondern mit Seefahren und Ferrohrschauen zu tun hat),.
    Und alle die das noch kennen und können, tun das gern auch.

  12. ok, damit hat sich für mich ein Reigen geschlossen. Jeder von uns weiss jetzt genauer, wie er das Wort Pirat verwendet und es ist wohl bei keinem von uns die Absicht vorhanden, den je andern zu überzeugen, dass Wort wie er zu verwenden. Ich danke Dir Berta Brahmer dafür, dass Du mir bewusst gemacht hast, wie ich das Wort verwende, und dass ich es auch ganz anders verwenden könnte. Darin sehe ich den Sinn des Dialoges.

  13. Meine Antwort ist noch kürzer:
    OK so. Es geht doch.

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