„Die Griechen“ und das Geld (Grexit)


homerViele Menschen beteiligen sich am Medienereignis „Griechenland“, alle Medien sind voll davon. „Griechenland“, „Die Griechen“ ist ein sehr gutes Diskurs-Thema. Anhand der Griechen kann über gesellschaftliche Probleme diskusiert werden, ohne dass die Probleme oder unser je eigenen Anteil daran zu Sprache kommen muss. Mit M. Foucault könnten wir die Sache noch etwas topen und über die Sexualität der Griechen sprechen, oder über deren Irrsinn usw.

Die einfachsten Varianten zu dieser Geschichte lauten, dass „Die Griechen“ sehr hohe Schulden haben und dass die anderen EU-Länder „den Griechen“ sehr viel Geld geben müssen. Dabei bleibt ganz unklar, wer Schulden hat und wer Geld bekommt. Wenn das interessant wäre, würden einzelne Personen ins Spiel kommen, beispielsweise griechische Banker oder Reeder, aber in den Medien sind es „die Griechen“. Beispielsweise hat die Kindersterblichkeit zugenommen, bei „den Griechen“. Das ist blanker Unsinn, sie hat sehr stark zugenommen, aber nicht bei „den Griechen“, sondern bei mausarmen Menschen, die in Griechenland leben.

Generell ist die Rede von Schulden. Aber die Schulden spiele keine Rolle. Das Problem sind die POSITIVEN Zinsen für Schuden. Das finanzielle Problem hat eine ganz einfache Lösung: NEGATIVE Zinsen. Wer Zinseszins rechnen kann, kann leicht ausrechnen, wie lange es geht, bis alle Schulden wieder aufgelöst sind. Es ist recht eigenartig, dass auch in der Schweiz, wo die Zentralbank negative Zinsen bereits eingeführt hat, niemand davon spricht.

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