Deutschland verlässt den Euro


Ein kleine interesante Inversion wird jetzt von einigen US-euroPolitökonomen (Prestowitz und Prout) lanciert:
Nicht Griechenland, sondern Deutschland müsste den Euro verlassen. Das würde die neue Mark aufwerten und den Euro abwerten und damit ein neues Spiel um ein relatives Gleichgewicht begründen.
Die US-Oekos hegen natürlich die Hoffnung, dass sie auf diesem Weg die Profite, die Deutschland zur Zeit in der Eurozone macht, teilweise (oder ganz) übernehmen könnten.
Davon abgesehen, ist die Idee bedenkenswert – und wird wohl bald von einigen EU-Staaten „bedenkt“.

Deutschland wird das kaum freiwillig tun, aber die anderen Mitglieder des Euros werden über kurz oder lang das Ungleichgewicht auf diese Weise thematisieren. Das ist eine gefährliche Kurve, denn sie wird Deutschland viel stärker isolieren als das bisher nur medial geschehen ist. Die Erfahrung lehrt,, was Deutschland füher in dieser Situation gemacht hat und wirft ein Licht auf die Popularisierungen von sogenannten Rechtspolitiken.

Diese (nicht ganz neue und deshalb als „Nazitum“ bezeichnete) Politik erscheint in dieser Perspektive nicht als eine Politik von wie auch immer gesinnten „Rechten“, sondern als Option der deutschen Regierung, die sich bislang nur durch unterschwelliges Abwarten und einem davon ablenkenden Griechenlandpoker auszeichnet. Die Kriegsgefahr nimmt zu, wenn Deutschland in Bedrängnis nach rechts rücken wird.

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