Migration


Als Migration bezeichne ich Wohnortwechsel in andere Nationen. Sie erscheint auf der einen Seite alsAuswanderung (Emigration) und auf der anderen als Einwanderung (Immigration).. Der Ausdruck „Migration“ verweist dabei – etwa im Unterschied zu Völkerwanderung – auf ein modernes Problem, das darin besteht, dass reiche Nationen keine Masseneinwanderungen ertragen.

Die USA wurde durch „Auswanderer“ besiedelt, die ein leeres Land vorfanden, (rechtlich auch weil die Indiander kein Grundeigentum kannten). Es gab viel Platz und der Staat hatte kaum Kosten mit den Einwanderen.
In der Schweiz gab es eine „Gastarbeiter“-Phase, in welcher viele billige Arbeitskräfte zum Einwandern motiviert wurden.
Die Ostblockstaaten litten unter einer Auswanderung der Intelligenzia, der sie mit der Berliner Mauer begegneten. Ostblockflüchtlinge aus Ungarn und der Tschechoslowakei wurden bis 1970 im Westen gerne aufgenommen.
Die Juden, die aus dem Nazideutschland auswandern wollten, waren zunächst auch eine gutsituierte Intelligenzia, als es aber immer notabwendender wurde, waren sie im Ausland aus politischen Gründen nicht willkommen. Das Boot war ideologisch voll.

Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen.

Seit der Kriegsterror zu Flüchtlingsströmen führte – in Europa ab etwa 1990 mit den Jugoslawienkriegen – wird die Migration als Massenmigration zu einem spezifischen Problemfeld, in welchem von Asylanten, Wirtschaftsflüchtlingen usw gesprochen wird. Als Medienthema erscheinen zunächst ab etwa 2004 die Afrikaner, die als Bootsflüchtlinge über das Mittelmeer geschleppt werden und oft ertrinken. Die Flüchtlinge pochen auf Menschenrechtskonventionen und die Nationen, die sie aufnehmen, müssen sie unterhalten. Das führt zu vielen materiellen Problemen und damit verbunden zu einer populistischen Politik der Parteien. Seit 2010 ist die Zuwanderung in Europa rasch angestiegen, was nicht vorhergesehen wurde.
Die Nationalstaaten haben keine Regelungen um mit der Zuwanderung umzugehen und behelfen sich mit ad-hoc-Gesetzgebungen und Verwaltungsentscheiden. Die Zuwanderer müssen sich deshalb beispielsweise als politisch verfolgte Asylanten ausgeben. Sie müssen lügen. Die Behördenmitarbeiter auf der anderen Seite müssen diese von Berufs wegen Lügen aufdecken.

Wenn die Beamten ihre Arbeit in Relation zur jeweiligen Gesetzgebung richtig machen, hat das oft fatale Auswirkungen auf die Menschen, die einwandern wollen, und dazu lügen müssen. Wenn ich ein solcher Beamten wäre, könnte das mir nicht gleichgültig sein. Ich würde merken, dass ich in die Rolle eines Schergen gedrängt wäre. Ich würde von dieser Arbeit flüchten, wenn ich könnte. unabhängig davon würde es mir helfen zu verstehen, was die als Flüchtlinge Auftretenden auf sich nehmen.

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