Sozialdemokraten auf dem Abstellgleis


H. Flassbeck sagt den Sozialdemokraten, wie sie sich auf das Abstellgleis manövrierten. Seine These ist, dass die Sozialdemokraten sich zum Neoliberalismus bekennen, weil sie keine Alternative dazu kennen.

Man könnte bedenken, dass sich die Gegner der Sozialdemokraten auch zum marxNeoliberalismus bekennen, ob sie nun Alternativen kennen oder nicht. Und wo die Sozialdemokraten Stimmen verlieren – egal wie viele – werden diese Stimmen von bekennenden Neoliberalen gwonnen, weil es gar keine andere Parteien gibt.

Man könnte meinen – und H. Flassbeck tut das offenbar, obwohl oder weil er sich nicht als Sozialdemokrat outet -, dass ausgerechnet die Sozialdemokraten Erfolg hätten, wenn sie keine Neoliberale wären.

Parteien aber, die keine Neoliberale sind, wären wohl Kommunisten, aber solche Parteien gibt es nicht, nicht einmal im heutigen Griechenland, wo sich die SYRIZA sofort auflöste, als sie gewählt wurde. Es gibt aber viele Berater wie H. Flassbeck, die sehr genau wüssten, was eine Partei tun müsste. Nur scheinen die Parteien keine Berater zu brauchen, sie haben ja Führer, die dann und wann abtreten – wie heute in Österreich und morgen in Deutschland.

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